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| Aaalsuppe, die Hamburger Spezialität, ist wahrscheinlich ursprünglich gar keine Fischsuppe gewesen, sondern eines der typischen Gerichte zur Resteverwertung, in dem all binn war, was im Winter da war. Der Name leitet sich wohl davon ab, dass allens rinkümmt, was die Küche so zu bieten hat, jedoch nicht unbedingt Aal. In solch einer Alles-Suppe kam meistens ein abgeputzter Schinkenknochen der ein weiteres Mal genutzt wurde [aber jetzt nicht dem Hund den Knochen wegnehmen :-)], dessen strenger Rauchgeschmack durch Beigaben zu einer süßsauren Mischung verkocht wurde (suur Supp). Die älteste schriftliche Erwähnung stammt aus einer Küchenordnung des Hamburger Heilig-Geist-Hospitals aus dem Jahre 1756. Die Grundlage der Aalsuppe ist also eine auf dem Knochen gekochte Fleischbrühe, die mit Suppengemüse und vor allem Backobst (plattdeutsch: Backbeern) verfeinert wird. Die Menge an Backobst muss so bemessen sein, dass die Suppe leicht süßlich schmeckt. Als Zugeständnis an südländische Touristen, aber auch an die eigene norddeutsche Gourmetneigung, wird die Aalsuppe jedoch heute fast immer mit einem oder mehreren Stücken Aal zubereitet. Meist stammen die Stücke vom Räucheraal, seltener vom gekochten oder gebratenen Aal. Die Aalsuppe gilt im allgemeinen als selbstständiges Hauptgericht. Die Aalsuppe ist zwar eine norddeutsche, insbesondere Hamburger Spezialität, jedoch gibt es auch niederländische und sonstige Varianten gibt. Eines von vielen möglichen Rezepten:
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